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Amazons Angriff auf Regiozon: Aldi, Lidl

unter der Wein- und Spirituosen-Eigenmarke „Compass Road“ bietet Amazon zunächst 6 verschiedene Weinsorten an…

Riesling, Chardonnay, Merlot Flaschen werden im Sechserpack für 19,99 Euro verkauft. Erst im Oktober 2019 hatte Amazon die Marke „Tovess“ für Spirituosen lanciert. Verkauft wird ein Premium Gin für 24,99 Euro. Jetzt kaufen bei Amazon

Die Lebensmittel-Offensive hat Amazon schon länger auf dem Plan. Jetzt wird’s umgesetzt. Auch das Geschäftsmodell der Discounter Aldi und Lidl basiert darauf, preiswerte Eigenmarken mit hoher Qualität als Alternative zu Markenartikeln zu bieten.

Laut Marktforscher Edge by Ascential hat Amazon in 2018 in den USA mit Lebensmitteln im Netz bereits über 8 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das ist mehr als die 6 größten Einzelhändler zusammen online verkauft haben. Der Lebensmittelverkauf wächst mit zweistelligen Wachstumsraten. Der Schlüssel sind die Eigenmarken. Eigenmarken erlauben einen attraktiven Preis und stärkten zugleich die Marge. Genau genau dieses Segment baut Amazon jetzt massiv aus. Unter der Marke Whole Foods bietet Amazon bereits Trockenfrüchte und Nüsse an, die Marke Happy Belly steht ebenfalls für Nüsse, Kaffee und Kekse. Besonders breit ist das Angebot unter dem Namen Solimo: es reicht von Schokolade über Nahrungsergänzungsmittel und Reis bis zu Katzenfutter und Shampoo.

Laut Handelsblatt eröffnet Amazon 2020 einen Lebensmittel-Laden in Woodland Hills (Nähe Los Angeles). Es wird eine Ergänzug zur Bioladen-Kette Whole Foods und dem kassenlosen Supermarkt Amazon Go. Es wird ein klassischer Supermarkt mit Kassen sein, preisaggressiver als Whole Foods. Integriert sein soll jedoch der Lieferdienst. Ein Schwerpunkt wird auf jeden Fall das Spirituosen-Geschäft. In Stellenanzeigen beschreibt das Amazon den neuen Laden als „Amazons erstes Lebensmittelgeschäft“. Das Wall Street Journal will erfahren haben, dass die nächsten Läden in Chicago und Philadelphia entstehen könnten.

Handelsexperte Täuber sieht als mögliches Vorbild für die neuen Amazon-Läden das Konzept Freshippo, das Alibaba in China betreibt. Freshippo kombiniert ein breites frisches Angebot mit umfangreichen Serviceleistungen. Außerdem liefert der Laden im Umkreis von drei Kilometern in 30 Minuten – rund um die Uhr.

Amazon kann sich mit einem Lebensmittelkonzept den emotionalen Zugang zum Kunden aufbauen“, erklärt Täuber die Motivation des Onlineriesen. Gewinnen werde in diesem Markt aber nur, wer ein nahtloses Omnichannel-Konzept anbietet, also ein Angebot über alle Kanäle. Darum müsse Amazon auch seine Offline-Kompetenz ausbauen mit eigenen Geschäften. Er geht deshalb davon aus, dass Amazon bald auch in Europa mit stationären Läden an den Start gehen könnte.

Es wird nicht lange dauern dann gibt es diese Produkte auch europäischen Amazon-Läden. Wir müssen Alibaba und Amazon als Vorbild sehen und sehr ernst nehmen. Wenn wir dumm zuschauen wie Amazon zuerst städtische dann auch ländliche Gebiete kostenlos beliefert, haben wir verloren. Amazons Kapitalkraft und Investitionsbereitschaft ist ungezügelt!!!

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